bauleiter beton-schneiden

Dem Namen Schnapke begegnet man in Cottbus vielerorts. Dahinter steckt eine Unternehmergeschichte, die von Mut, Ehrgeiz und Leistungswillen erzählt. Die Schnapkes, das sind Vater Gerhard, Tochter Ines sowie die Söhne Ralf und Jörg. Mutter Renate ist im Hintergrund des Unternehmens noch heute der ruhende Pol.

„30 Jahre Firmengeschichte“, sagt Jörg Schnapke, heutiger Gesamtgeschäftsführer der Unternehm3,ensgruppe Schnapke, „waren nicht immer einfach, aber konsequent und erfolgreich. Wir beschäftigen heute bis zu 650 Menschen, davon sind 350 Mitarbeiter bei uns fest angestellt, 300 arbeiten indirekt in den Zulieferbetrieben, Serviceeinrichtungen und als Nachunternehmungen für uns. Das erfüllt unsere gesamte Familie mit Stolz. Es war nicht immer einfach, deshalb freuen wir uns, ein guter Arbeitgeber zu sein, der vielen Menschen in Cottbus eine Perspektive bietet“.

Im Cottbuser Rathaus holte sich Vater Gerhard 1990 den Gewerbeschein und gründete kurz darauf die Firma Diamant. Mit Betonbohr- und Sägearbeiten sowie Bauwerksabdichtungen wurden die ersten Aufträge angenommen. Die Anfangszeit war nicht ganz leicht. Vor der Wende in die Bundesrepublik ausgereist und nun wiedergekehrt, wurde Gerhard Schnapke mitunter angefeindet. Das hielt den Unternehmer aber nicht ab, seinen erfolgreichen Weg zu gehen. Arbeit gab es für die junge Firma reichlich. Zukünftige Plattenbauten mussten aufgrund neuer DIN-Normen im Grundriss verändert und zahlreiche Kaufhallen und andere Gebäude umgebaut werden.

Die marktwirtschaftliche Entwicklung ließ in Gerhard Schnapke den Gedanken reifen, dass neben dem Spezialunternehmen Diamant das Unternehmensportfolio auf weitere Bauleistungen ausgeweitet werden muss. Dazu wurde die Sternbau GmbH als klassisches Bauunternehmen mit allen Gewerken des Hoch- und Ausbaus sowie die Alpha Bauträgergesellschaft mbH gegründet. Mit der Gründung der Medicus GmbH wurde die Strategie des Familienunternehmens erweitert. Von nun an wurden die Objekte nicht nur gebaut, sondern auch betrieben und mit Leben gefüllt.

Im Konzept der Seniorenanlagen an den Standorten Mühleninsel und Carl-Blechen-Haus werden unterschiedliche Wohn- und Betreuungsformen integriert, die auf spezielle und individuelle Bedürfnisse von Menschen in verschiedenen Lebensphasen ausgerichtet sind. Ziel ist es, den Bewohnern dieser Wohnanlage trotz gesundheitlicher Einschränkungen das Gefühl zu vermitteln, dass sie hier zu Hause sind und dass sich ihr Wohnumfeld der jeweiligen Lebenssituation anpasst. Jörg und Ines Schnapke ließen sich für diese Projekte zwei Jahre lang zum Fachwirt für Gesundheit und Sozialwesen ausbilden. Für die Verwaltung und Vermietung der Objekte wurde im gleichen Jahr die Alpha Objektverwaltungs mbH & Co. KG gegründet. Ein weiterer Baustein in der Firmenfamilie Schnapke ist der Betriebskindergarten „Kleine Spreeperlen“ der Medicus mit flexiblen Öffnungszeiten. Eine große Herausforderung war die Gründung der LWGA Lausitzer Wirtschafts- und Gesundheits-Akademie GmbH. Dieses Unternehmen steht für die Entwicklung und Nachwuchsförderung fachkompetenten Personals. Darüber hinaus werden am schönen neuen Standort Ewald-Haase-Straße verschiedene Berufe ausgebildet.

Um weiterhin die Ausbildung von Fachkräften zu sichern und gleichzeitig dem europäischen Gedanken Rechnung zu tragen, wurde die Europäische Gesellschaft für Arbeit EGA-GmbH gegründet. Ein weiterer Beitrag zur Fachkräftesicherung in Cottbus.

Die Ideen gehen der Unternehmensgruppe nicht aus. Auch in Zukunft kann man mit der Unternehmerfamilie Schnapke rechnen. „Zu viel sei an dieser Stelle nicht verraten“, sagt Jörg Schnapke, „es gibt in Cottbus aber immer noch das eine oder andere Grundstück in Cottbus, das auf eine Entwicklung für das Cottbuser Stadtbild wartet!“


Robert Gordon

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.